Home

Wer wir sind - was wir machen

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zur Geschichte der Klostermedizin, zur Forschergruppe Klostermedizin sowie zu vielen einzelnen Arzneipflanzen.

Die hier vorgestellten Texte zur Klostermedizin und zu den einzelnen Pflanzen basieren auf den Arbeiten der „Forschergruppe Klostermedizin“ der Universität Würzburg. Die Forschergruppe Klostermedizin ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg und des Arzneimittelherstellers Abtei. Ziel dieses interdisziplinären Projekts ist es, das historische Wissen über Heilpflanzen zu erforschen, zu bewahren und gegebenenfalls für heute nutzbar zu machen.

Klostermedizin ist in erster Linie eine medizinhistorische Epoche und keine Therapierichtung. Deshalb finden Sie auf diesen Seiten keine Informationen zur Hildegard-Medizin, wohl aber zur historischen Person und zum Werk der Hildegard von Bingen. Die Forschergruppe Klostermedizin versteht ihre Arbeit als pharmazie- und medizinhistorische Grundlagenforschung im Dialog mit pharmazeutisch-klinischen Studien. Die Mitglieder der Gruppe sind nicht therapeutisch tätig und können somit auch keine therapeutische Hilfestellung - auch nicht zur Klostermedizin - geben.
Dennoch kann ihre Arbeit und die hier vorgestellten Informationen dazu animieren, sich mit den Möglichkeiten der Verwendung von Phytotherapeutika - auch in der Selbstmedikation - zu beschäftigen.


Arzneipflanze des Monats -
Grüner Tee - Camellia sinensis
 
Bevor der Tee vor etwa 1500 Jahren als Genussmittel in Gebrauch kam, wurde er in China lange Zeit ausschließlich als Arznei genutzt. Heute werden die gesundheitlichen Vorzüge vor allem des Grünen Tees wiederentdeckt. Grüntee und Schwarztee stammen von derselben Pflanze, sie unterscheiden sich nur in der Verarbeitung nach der Ernte. Für den Grüntee werden die frisch geernteten Blätter gedämpft oder ganz kurz auf Blechen erhitzt. Damit wird die Fermentierung verhindert, und es bleiben mehr der ursprünglichen Inhaltsstoffe der Teepflanze erhalten.

weiter



Zurück