 Geschichte der Klostermedizin
Die Klostermedizin ist eine Epoche der europäischen Medizingeschichte und keine bestimmte Therapierichtung. Die Klostermedizin beruht in wesentlichen Teilen auf der antiken Lehre der Humoralpathologie des Arztes Galen aus Pergamon. Im Hochmittelalter entstanden in den Klöstern und später auch unabhängig von ihnen mehrere bedeutende Werke, in denen die Viersäftelehre weiterentwickelt oder abgewandelt, in denen aber auch auf arabische Einflüsse oder auf die Volksmedizin zurückgriffen wurde. Im 13. und 14. Jahrhundert setzten sich die Enzyklopädisten das Ziel, das gesamte europäische Wissen ihres Zeitalters zu sammeln, womit sie auch einen wesentlichen Beitrag zur Verbreitung phytotherapeutischer Kenntnisse leisteten. Ihre Werke waren Grundlage für mehrfache Übersetzungen in die Volkssprachen. Im 14. und 15. Jahrhundert wurden zunehmend umfassende Kräuterbuch-Kompilationen veröffentlicht.
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Arzneipflanze des Monats - Grüner Tee - Camellia sinensis
Bevor der Tee vor etwa 1500 Jahren als Genussmittel in Gebrauch kam, wurde er in China lange Zeit ausschließlich als Arznei genutzt. Heute werden die gesundheitlichen Vorzüge vor allem des Grünen Tees wiederentdeckt. Grüntee und Schwarztee stammen von derselben Pflanze, sie unterscheiden sich nur in der Verarbeitung nach der Ernte. Für den Grüntee werden die frisch geernteten Blätter gedämpft oder ganz kurz auf Blechen erhitzt. Damit wird die Fermentierung verhindert, und es bleiben mehr der ursprünglichen Inhaltsstoffe der Teepflanze erhalten. weiter |
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